Hans-Dietrich Genscher sprach am 30.9.1989 in der deutschen Botschaft in Prag die historischen Worte. "Wir sind gekommen ..." Der Rest ging im Jubelgeschrei der rund 4000 Flüchtlinge unter.
(mehr zur Flucht über die deutsche Botschaft in Prag)
Angela Merkel sagte am 31.8.2015 auf der Sommerpressekonferenz: "Wir schaffen das ..." Es folgten Wochen und Monate einer Willkommenskultur.
Was sind die Gemeinsamkeiten, was sind die Unterschiede?
Es gab ein Problem, dass sich schon länger angebahnt hatte.
Ein wesentlicher Anstoß zur Veränderung ging von Ungarn aus.
Österreich spielte eine verbindende Rolle zwischen Ungarn und Deutschland.
Unter denen, denen die Weiterreise ermöglicht wurde, gab es auch Kriminelle.
Es herrschte Überfüllung,
die sanitären Bedingungen waren gefährlich,
der Zustand war unhaltbar.
Es ging um Flüchtlinge.
Sie waren geflohen, um ein besseres Leben führen zu können.
Schon seit vielen Jahren waren die Menschen geflohen.
Doch dann wurden sie daran gehindert, um Schaden vom Land abzuwenden.
Der Satz mit "Wir" kündigte eine Veränderung an.
Der Satz fand viel Beifall.
Es gab eine Veränderung.
Die Flüchtlinge waren in Not.
Die Mehrzahl der Notleidenden war nicht aufgebrochen.
Wer nicht aufbrach, hatte keine Möglichkeit dazu.
Wer nicht aufbrach, scheute die Veränderung.
Wer nicht aufbrach, wollte lieber die Verhältnisse verändern als ihnen entfliehen.
Die Fliehenden und die Aufnehmenden gehörten zusammen.
Die Fliehenden und die Aufnehmenden saßen in einem Boot.
Mit "wir" waren "wir" gemeint.
Wo sind die Gemeinsamkeiten, wo die Unterschiede?
Wer war mit "wir" gemeint?
Zu welchem "wir" gehören wir?
Wie hätte die Geschichte des Jahres 1989 fortgesetzt werden können, wie die von 2015?
Wer hat wie mitgespielt beim "wir"?
Hat gar diese Geschichte (des Jahres 2018) etwas mit dem Unterschied zwischen "wir" und "wir" zu tun?
Oder diese?
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Sonntag, 15. Juli 2018
Samstag, 21. Dezember 2013
Chodorkowski und Genscher
Was steckt dahinter?
Die vorläufige Antwort von Spiegel online
Genscher - Chodorkowski - Putin
"1989 übernahm Chodorkowski den Vorsitz der Kommerziellen Innovationsbank für wissenschaftlich-technischen Fortschritt, die mit dem Ziel gegründet wurde, Geldmittel für NTTM zu beschaffen. Sie war eine der ersten Privatbanken Russlands. 1990 kaufte die Kommerzielle Innovationsbank dem Exekutivkomitee des Moskauer Sowjets die Firma NTTM ab und benannte sie in Menatep-Invest um. Chodorkowski war nun Generaldirektor von Menatep und ab 1991 Vorstandsvorsitzender.[...] 1992 Mitglied im Beraterstab des russischen Premierministers und im März 1993 Stellvertretender Minister für Brennstoffe und Energie. 1993 bis 1994 war er auch Mitglied des Rats für Industriepolitik bei der russischen Regierung, Ende 1993 beteiligte er sich an der Finanzierung und Organisation des Wahlkampfes für Präsident Jelzin während der Parlamentswahlen. [...] Die Menatep-Bank konnte bei den Auktionen 1995/1996 45 % der Aktien des Mineralölunternehmens Jukos in ihren Besitz bringen. [...] Als Jukos-Vorstandsvorsitzender sorgte Chodorkowski, der die Rubel-Krise von 1998 überstanden hatte, für größere Transparenz bei Jukos und legte die Anteilseigner offen. Er führte westliche Standards bei der Buchführung ein und erklärte „Ehrlichkeit, Offenheit und Verantwortung“ zum Leitmotiv. Durch diese Reformen reduzierte er die Produktionskosten um zwei Drittel und erreichte damit eine niedrigere Kosten-pro-Barrel-Quote als alle anderen russischen Ölfirmen. Bald darauf galt er als reichster Mann Russlands. Jukos wurde unter Chodorkowski zu einem der führenden russischen Rohstoffunternehmen. Chodorkowski setzte zunehmend auf Corporate Governance, forderte das russische Unternehmertum auf, mehr Verantwortung zu übernehmen, und finanzierte auch soziale Vorhaben." („Michail Borissowitsch Chodorkowski“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20. Dezember 2013, 22:19 UTC. URL:http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Michail_Borissowitsch_Chodorkowski&oldid=125638199 (Abgerufen: 21. Dezember 2013, 01:12 UTC))
Die Darstellung in Spiegel online (21.12.13) enthält folgende Passage:
Politische Themen vom 21.12.13. bei Twitter
1. #lmv13 2. #hh2112 3. #schwarzgrün 4. #schwarzgruen 5. #hessen 6. #grüne
Die vorläufige Antwort von Spiegel online
Genscher - Chodorkowski - Putin
"1989 übernahm Chodorkowski den Vorsitz der Kommerziellen Innovationsbank für wissenschaftlich-technischen Fortschritt, die mit dem Ziel gegründet wurde, Geldmittel für NTTM zu beschaffen. Sie war eine der ersten Privatbanken Russlands. 1990 kaufte die Kommerzielle Innovationsbank dem Exekutivkomitee des Moskauer Sowjets die Firma NTTM ab und benannte sie in Menatep-Invest um. Chodorkowski war nun Generaldirektor von Menatep und ab 1991 Vorstandsvorsitzender.[...] 1992 Mitglied im Beraterstab des russischen Premierministers und im März 1993 Stellvertretender Minister für Brennstoffe und Energie. 1993 bis 1994 war er auch Mitglied des Rats für Industriepolitik bei der russischen Regierung, Ende 1993 beteiligte er sich an der Finanzierung und Organisation des Wahlkampfes für Präsident Jelzin während der Parlamentswahlen. [...] Die Menatep-Bank konnte bei den Auktionen 1995/1996 45 % der Aktien des Mineralölunternehmens Jukos in ihren Besitz bringen. [...] Als Jukos-Vorstandsvorsitzender sorgte Chodorkowski, der die Rubel-Krise von 1998 überstanden hatte, für größere Transparenz bei Jukos und legte die Anteilseigner offen. Er führte westliche Standards bei der Buchführung ein und erklärte „Ehrlichkeit, Offenheit und Verantwortung“ zum Leitmotiv. Durch diese Reformen reduzierte er die Produktionskosten um zwei Drittel und erreichte damit eine niedrigere Kosten-pro-Barrel-Quote als alle anderen russischen Ölfirmen. Bald darauf galt er als reichster Mann Russlands. Jukos wurde unter Chodorkowski zu einem der führenden russischen Rohstoffunternehmen. Chodorkowski setzte zunehmend auf Corporate Governance, forderte das russische Unternehmertum auf, mehr Verantwortung zu übernehmen, und finanzierte auch soziale Vorhaben." („Michail Borissowitsch Chodorkowski“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20. Dezember 2013, 22:19 UTC. URL:http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Michail_Borissowitsch_Chodorkowski&oldid=125638199 (Abgerufen: 21. Dezember 2013, 01:12 UTC))
Die Darstellung in Spiegel online (21.12.13) enthält folgende Passage:
Während er als Student noch Jobs als Hausmeister oder in einer Bäckerei angenommen hatte, gründete er bereits mit 26 Jahren die Bank Menatep.Tweets zu Chodorkowski
Das Startkapital hatte sich der Jungunternehmer durch den Verkauf von Computern zusammengespart. Später nutzte er die Bank, um sich bei Jukos einzukaufen. Die Kontrolle über den Ölkonzern erlangte er im Zuge einer dubiosen Privatisierung, bei der Insider die Anteile des Unternehmens zu Schleuderpreisen erwarben.
Politische Themen vom 21.12.13. bei Twitter
1. #lmv13 2. #hh2112 3. #schwarzgrün 4. #schwarzgruen 5. #hessen 6. #grüne
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