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Freitag, 15. April 2022

Chinas Überwachungssysteme

 "China ist der weltweit grösste Exporteur KI-gestützter Überwachungssysteme, auch in Europa sind chinesische Gesichterkennungskameras im Einsatz. Die kommunistische Partei Chinas wird zum Bannerträger eines neuen autoritären Bündnisses und könnte so schon bald die geopolitische Vormachtstellung auf ihre Seite ziehen."

"[...] Hier befindet sich das Institut für Automatisierung, ein glänzend silberblaues Gebäude, umgeben von kamerabestückten Stahlmasten. Das Institut betreibt Grundlagenforschung. Informatiker zerbrechen sich hier die Köpfe über die fundamentaltheoretischen Geheimnisse der künstlichen Intelligenz. Die eher praktischen Anwendungen dieser Technologie – Iriserkennung, cloudbasierte Spracherkennung – werden an chinesische Technologieriesen, KI-Start-ups und bisweilen auch an die Volksbefreiungsarmee ausgegliedert. [...]"

Ross Andersen: Im Auge der Partei Schweizer Monat Dezember 2020

Freitag, 7. November 2014

Wen Drohnen töten sollen, wird anhand von Kommunikationsprofilen berechnet

Man braucht also nicht den Namen der Personen zu kennen. Es reicht aus, wenn die Metadaten eine zureichend große Wahrscheinlichkeit errechnen lassen, dass die betreffende Person Terrorist ist.
Es gibt schon Drohnenmodelle, die das automatisch anhand der Metadaten tun können. Bis jetzt muss aber noch ein Mensch die Entscheidung über die Tötung treffen.
Eine seriöse Schätzung besagt, dass jährlich 4 700 Personen durch Drohnen getötet werden, aufgrund von Metadaten.

No-Name Terrorists Now CIA Drone Targets, Wired 5.6.2010

Diese kurzen Hinweise basieren auf einem
Vortrag von Sascha Lobo über die digitale Sphäre
veröffentlicht am 6.11.14 auf Youtube


Julie Zeh: Wer rettet die Privatsphäre? FAZ  4.5.14