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Dienstag, 15. Oktober 2024

Die Fälle von Nebenwirkungen der Corona-Impfung sind laut Befragungen deutlich höher als bisher erfasst

Nebenwirkungen der Corona-Impfung: Zahl der Betroffenen offenbar 

deutlich höher als bekannt, nachdenkseiten 15.10.2024

"[...] Rund viereinhalb Prozent der Geimpften wurden laut eigener Aussage die körperlichen Beschwerden vom Arzt als Nebenwirkung der Corona-Impfung bestätigt. Dies wären in absoluten Zahlen rund 2,9 Millionen Menschen und immer noch deutlich mehr Menschen als es offizielle Verdachtsmeldungen gab. [...]"

Die Quelle der Nachdenkseiten ist das Magazin multipolar vom 15.10.24
Dort heißt es außerdem auch:
"[...] Laut Paragraph 6 des Infektionsschutzgesetzes, muss der Verdacht einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung durch den festzustellenden Arzt unverzüglich erfolgen. Laut Arzneimittelgesetz (Paragraph 63c) müssen auch die Inhaber der Zulassung eines Medikamentes, also die Pharma-Firmen, gegen Nebenwirkungen aktiv werden. [...]"

Freitag, 8. Dezember 2023

Impfstoff gegen Malaria?

"[...] Rund 22 Millionen Menschen leben in Burkina Faso, 12 Millionen Malariafälle gibt es jährlich, 40.000 enden tödlich. Die Krankheit ist die größte gesundheitspolitische Herausforderung des Landes – und nicht nur hier. An ihr stirbt weltweit jährlich rund eine halbe Million Menschen, fast alle davon sind Kinder im südlich der Sahara gelegenen Afrika. Weil der Malariaparasit Plasmodium seit Jahrtausenden mutiert, gilt er als größter Killer der Menschheitsgeschichte. [...]

Nach 18 Monaten erzielt R21/Matrix-M – bei drei Impfdosen im Abstand von je vier Wochen sowie einem Booster zwölf Monate später – eine Wirksamkeit von immerhin 74 Prozent. Das bedeutet: Die geimpften Testpersonen erkrankten zu 74 Prozent seltener als jene in der Kontrollgruppe.Impfstoff, der maßgeblich vom Jenner Institute der Universität Oxford entwickelt wurde, ist im Zuge einer Phase-III-Studie an 4.800 Kleinkindern in Burkina Faso, Kenia, Mali und Tansania getestet worden. Ermutigend ist außerdem: Die Verträglichkeit ist gut, Nebenwirkungen beschränken sich laut dem Artikel auf Schmerzen um die Stichwunde sowie Fieber. Fieberkrämpfe seien bei einer statistisch nicht signifikanten Gruppe beobachtet worden, die sich in diesem Punkt aber nicht von der Kontrollgruppe unterschied, der ein zugelassener Tollwutimpfstoff verabreicht worden war. [...]" (ZEIT 6.12.23)

Donnerstag, 1. Dezember 2022

Ungeimpfte zu Unrecht beschuldigt?

 Ungeimpfte zu Unrecht beschuldigt? von Christiane Cichy mdr 30.11.22

"Die einrichtungsbezogene Impfpflicht soll auslaufen, denn Impfungen würden nicht mehr vor einer Ansteckung schützen, so Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Doch einen Fremdschutz gibt es schon lange nicht mehr. Warum wurde dennoch politischer Druck auf Ungeimpfte ausgeübt? Das fragt sich MDR-Autorin Christiane Cichy. [...]

Der Druck auf all jene, die sich nicht impfen lassen wollten, nahm im Herbst 2021 als Deutschland von der vierten Coronawelle überrollt wurde, erheblich zu. Obwohl mittlerweile mehr als zwei Drittel aller Erwachsenen geimpft waren, kletterten die Inzidenzen sogar schneller und höher als im Jahr zuvor. Auch die Intensivstationen füllten sich wieder. Das Virus hatte Deutschland erneut im Griff.

Doch statt politische Maßnahmen wie beispielsweise eine grundsätzliche Testpflicht für alle, auch für Geimpfte und Genesene einzuführen, stürzte man sich auf die Gruppe der Ungeimpften. Sie seien schuld am erneuten Pandemiegeschehen. Gäbe es nicht so viele Menschen, die sich dem Pieks verweigert hätten, wäre längst die Rückkehr zur Normalität möglich, so die Behauptungen einiger Politiker, aber auch Ärzte und Wissenschaftler. Wer sich nicht impfen lässt, verhalte sich unsolidarisch und sei nicht nur für zunehmende Infektionen, sondern auch für das überlastete Pflegepersonal verantwortlich. [...]"

https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/corona-impfung-wirkung-kritik-ungeimpfte-100.html

Montag, 19. September 2022

Geimpfte 96-Jährige bekommt Corona

 "Du hast kürzlich Corona gehabt. Wie ist Corona mit 96 Jahren? [...]

Ach was, mir lief die Nase, ich hatte etwas Fieber, keinen Appetit, war matt, aber das war’s dann auch. Erst nach sechs Tagen war ein Test positiv. Die Impfung hat das Schlimmste ferngehalten.

Und dann?

Hab ich meine Hausärztin angerufen, und die hat gesagt: Wenn mehr nicht kommt …

 Wie hast Du Dich versorgt? 

 Als alte Hausfrau hat man immer Vorräte. Die Leute von der Tagesmütterzentrale, mit denen ich verabredet war, fragten gleich: Oh, können wir dir was einkaufen? Ich sagte: Ja – ein Pfund Spargel und ein Pfund Erdbeeren. Stunde später standen sie vor der Tür.

Das war alles? Für eine Woche?# Eine Woche ist ja nicht lang. Erstens esse ich nicht so furchtbar viel. Zweitens hab ich Kartoffeln, Reis, Nudeln und so was doch da. Und immer kleine fertig gekochte Gerichte im Tiefkühl. Wenn ich mir eine Gemüsesuppe koche, friere ich mindestens vier Portionen ein. [...]"

(FR 18.7.22)

Donnerstag, 30. Juni 2022

EU-Kommission und Hersteller verhinderten gerechte Verteilung der Impfstoffe

 "Die EU hatte zu Beginn der Corona-Pandemie eine weltweit gerechte Verteilung der Impfstoffe versprochen. Recherchen von Monitor zeigen, wie EU-Kommission und Hersteller dies verhinderten und Hunderte Millionen Menschen leer ausgingen."

tagesschau.de 30.6.2022

Mittwoch, 27. Oktober 2021

Der Fall Kimmich

 https://taz.de/Der-Fall-Kimmich/!5806555/ taz.de 26.10.21

"[...] Was ist eigentlich passiert? Nun ja, der Nationalspieler mit der bis dato untadeligen Vita hat eine persönliche Gesundheitsentscheidung getroffen, so wie er das in seiner Karriere, besser: in seinem Leben, wohl schon dutzendfach getan hat. Nur hat es früher, in der vermeintlich guten alten Zeit, niemanden interessiert, ob er sich etwas (legales) spritzen ließ oder nicht, ob er Vorsorge gegen dieses oder jenes Zipperlein getroffen hat – oder eben nicht. Von Interesse war, ob Kimmich gut in Form war, ob er schöne Vorlagen gab oder Tore schoss.

Das ist seit der medialen Aufregung um das Coronavirus nun gänzlich anders. Seit über 18 Monaten testen wir uns nicht nur auf ein Virus, wir testen uns auch auf Compliance – und, wie es so schön heißt, auf solidarisches Verhalten. Der Einzelne hat besser im Vorsorgekollektiv aufzugehen, sonst könnte es ungemütlich werden. Selbst liberale Geister verkünden in diesen Wochen apodiktisch: „Halt’s Maul und lass dich impfen!“ [...]" 

Ich finde es bemerkenswert, wie sehr die Meinungen zu Grundsatzfragen jetzt auseinandergehen und dass - zum Glück - jetzt wieder offener diskutiert wird, dass nicht sofort dem anderen übles unterstellt wird.

Leider heißt es dann am Schluss wieder in alter Schärfe:

"Bedingungsloser Konformismus ist das Gebot der Stunde. In der Frage der Corona-Impfung scheint das Mitmachen alternativlos zu sein. Was ist eigentlich passiert, verdammt?"

Was passiert ist, ist bekannt: Ein großer Teil der Bevölkerung ist doppelt geimpft worden. Daraufhin sind einige Beschränkungen zurückgenommen und zu den Beschränkungen wollen sehr viele nicht zurück. Und viele Kritiker der Regierungsmaßnahmen hätten es lieber gesehen, wenn die Beschränkungen gar nicht erst erlassen worden wären.

Und trotzdem bleibt die Frage: Ab wann darf der Einzelne keine persönliche Gesundheitsentscheidung treffen?


Montag, 9. August 2021

Impfverweigerer in Deutschland - Impfungen in Afrika gehen zurück

 Die Zahl der Coronatoten ist laut WHO in Afrika in nur einer Woche von 4384 auf 6273 pro Woche gestiegen. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass die Impfquote gegen Corona nur hier unter 2% beträgt.

Besorgniserregend ist, dass außerdem die Impfquote bei noch weit ansteckenderen Krankheiten stark zurückgeht. So teilt das Kinderhilfswerk Unicef mit, dass im Jahr 2020 rund 23 Millionen Kinder manche wichtigen Impfungen und  vermutlich 17 Millionen überhaupt keine Impfungen erhalten hätten.

Was das angesichts der weithin unzureichenden Gesundheitsversorgung bei steigender Krankenhausauslastung durch an COVID-19 Erkrankte bedeutet, will man sich nicht vorstellen. Aber es müssen unbedingt Präventivmaßnahmen ergriffen werden.

mehr dazu: Corona in Afrika: Kein Schutz für die ÄrmstenFR 20.7.21

Donnerstag, 14. Januar 2021

Zur Impfstrategie, insbesondere zu einer Impfpflicht

Corona-Impfung:Stichprobe  ZEIT 14.1.21
"Angeblich wollen sich viele Pfleger und Ärzte nicht impfen lassen. Aber ist das wirklich so?"


Weiße Wut. Eine Impfpflicht für Pflegepersonal? ZEIT 14.1.21
"So etwas kann nur fordern, wer keinen Schimmer davon hat, wie tief die moralischen Verletzungen sind, unter denen diese Berufsgruppe schon seit Langem leidet."

Mein Kommentar:
Der Artikel "Stichprobe" weist nur nach, dass manche in der Presse und von Politikern veröffentlichte Daten ungenau sind und dass vermutlich weniger Pfleger und Ärzte sich nicht impfen lassen, als da angegeben. Aber alle dort angeführten Umfragen usw. zeigen deutlich, dass es insgesamt sehr wohl viele sind.
Der Artikel "Weiße Wut" macht deutlich, dass es problematisch ist, wenn man gerade die für die Krankenversorgung wichtigsten Gruppen einer Impfplicht unterwirft.