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Mittwoch, 21. April 2021

Serendipität - Serendipity-Prinzip

 Der Begriff Serendipität (englisch serendipity), gelegentlich auch Serendipity-Prinzip oder Serendipitätsprinzip, bezeichnet eine zufällige Beobachtung von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist.[1] Verwandt, aber nicht identisch ist die weiter gefasste Redewendung vom glücklichen Zufall. Serendipität betont eine darüber hinausgehende Untersuchungstätigkeit, eine intelligente Schlussfolgerung oder Findigkeit. [...]

Bekannte Beispiele für Serendipität sind die Entdeckung Amerikas 1492, die Entdeckungen der Röntgenstrahlung, des Penicillins und Viagras, des Sekundenklebers oder der kosmischen Hintergrundstrahlung. Aber auch geradezu überzufällige Begebenheiten sind beschrieben, die fleißige Forscher zu Entdeckungen führen, bis hin zum Benzolring, der schließlich in einem Traum vorkam. Andere Beispiele sind der Klettverschluss, das Post-it, das Teflon, das Linoleum, das Silikon, die „Erfindung“ des Teebeutels, der Nylonstrümpfe oder auch die Entdeckung des LSD. In diesem Zusammenhang fällt oft der Satz „Der Zufall begünstigt nur einen vorbereiteten Geist“; soll heißen: Die Entdeckung kommt, wenn jemand viel daran gearbeitet hat, aber oft ungezwungen, sie fällt ihm dann zu.

https://de.wikipedia.org/wiki/Serendipit%C3%A4t#Bekannte_und_bedeutende_Beispiele

Freitag, 29. Juni 2018

Die fehlende B-Seite - a lost serendipity

The Guardian view on B-sides: a lost serendipity 1.4.2018


"[...] The clock cannot be turned back, nor is there reason to wish that it could be. But it is also wrong to treat the digital culture boom as all A-side, when we have no way to measure the cost of losing the B-side."

Wer von der jungen Generation weiß heute noch, was die B-Seite einer Single bedeutete?
Und wer kann sich unter Serendipität etwas vorstellen und versteht daher gleich den Zusammenhang von B-Seite und  Serendipität?

Und wie unterscheidet sich Kontingenz von dem überraschenden Fund im Antiquariat oder in der gedruckten Enzyklopädie? 

Weshalb geht die B-Seite bei der Auswahlmöglichkeit im Internet verloren?

Nicht auf alle diese Fragen antwortet das Editorial des Guardian.