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Dienstag, 9. Juli 2019

Schul- und Spielzeugmuseum in Weiler (Obersulm)

Das Schul- und Spielzeugmuseum in Weiler ist das größte von Baden-Württemberg und hat die umfassendste Sammlung, die ich zu diesen Themen je gesehen habe.

Beispiele:





In Obersulm sieh auch:

siehe auch: Jüdischer Friedhof Heinsheim (Stadt Bad Rappenaus)
                   Alte Synagoge Eppingen

Mittwoch, 12. September 2018

Brand des brasilianischen Nationalmuseums in Rio des Janeiro

Zwanzig Millionen Objekte, darunter zahlreiche von welthistorischer Bedeutung, sind im Flammenmeer unwiederbringlich untergegangen.

Ein Interview mit Prof. Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
"Heute scheint es aufgrund von technischen Möglichkeiten kaum noch vorstellbar zu sein, dass eine Bibliothek, ein Archiv oder ein Museum komplett den Flammen oder anderen Katastrophen zum Opfer fallen kann. Und doch gibt es auch für die Gegenwart und die jüngere Vergangenheit immer noch zu viele Beispiele: der Brand in der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar im September 2004 (auch in der Nacht vom 2. auf den 3. September) oder der Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln im Jahr 2009. [...]
Von Kollegen hörte ich jetzt, dass das Museum zuletzt nur mehr einen geradezu lächerlich geringen Etat gehabt haben soll. Da muss man sich nicht wundern, dass so etwas passiert, noch dazu in einem historischen Gebäude mit sehr viel Holz als Baumaterial. Ich will nicht voreilig urteilen, weil ich wie gesagt die Situation vor Ort nicht kenne. Wenn aber für die Sicherheit von musealen Sammlungen dieser Qualität und Dimension nicht Mindeststandards sichergestellt werden können, dann muss sich der Staat fragen lassen, ob er hier seiner Verantwortung noch nachgekommen ist."
Mehr dazu: hier

Museu Nacional da Universidade Federal do Rio de Janeiro (Wikipedia)

Über den Brand vom 2.-3.9.2018 (Wikipedia)

Webseite des Museums

Commons der Wikipedia zum Museum




Webseite des historischen Nationalmuseums

Montag, 27. März 2017

Ein Museum, das kein Museum ist

Ein Archäologisches Museum soll kein Museum sein? Was ist denn musealer als etwas, was seit Jahrhunderten, manchmal seit Jahrtausenden im Boden gelegen hat und nun, erneut ans Licht gekommen, als Ausstellungsstück einer glänzenden zweiten Karriere entgegengeht? Der Ötzi, damals gerade einmal seiner Horde bekannt, nach einem kurzen Leben tragisch zu Tode gekommen, wird eine Weltberühmtheit.
Er gewinnt doch erst als Ausstellungsstück seine Bedeutung.
Wirklich? Wodurch ist er weltberühmt geworden? Dadurch, dass er ausgestellt wird? Oder dadurch, dass über ihn berichtet wird und zwar genau das, was erst Wissenschaftler aus diesem Bodenfund erkennen können. Das, was ihn von anderen alten Bodenfunden unterscheidet.

So ist das archäologische Museum, bevor es das sein kann, als das es uns entgegentritt, erst einmal ein Organ der Bodendenkmalpflege.  Als solches sorgt es dafür, dass Bodenfunde mehr werden als ungewöhnliche, seltsame Objekte, die man kurz anstaunen kann, die aber bald wieder nutzlos werden.
Nur die Denkmalpflege sorgt dafür, dass ein Bauboom nicht wichtige historische Zeugnisse vernichtet, sondern sie der wissenschaftlichen Bearbeitung anderer Wissenschaften - wie zum Beispiel der Geschichtswissenschaft - zugänglich macht.
Freilich, die Experten für Bodendenkmalpflege bekommt man im Museum nur ganz ausnahmsweise einmal zu sehen. Sie sind ja keine Ausstellungsstücke, sondern haben Wichtigeres zu tun, als sich ausstellen zu lassen.

Odin, Thor und Freyja

Hoby und Gudme

Gemeinsamkeit von ZooSphere (mehr dazuund Bremer Kogge

Dieser Eintrag geht auf einen Leserbrief von Falko Daim, dem Generaldirektor des Römisch-Germanischen  Zentralmuseums, vom 27.3. in der FR zurück.

Samstag, 24. Oktober 2015

200 Minuten für die Online Community: Das Städel lädt zum Social Media Abend

200 Minuten für die Online Community: Das Städel lädt zum Social Media Abend 
 Vom Dach bis ins Archiv – bei unserem exklusiven Community-Abend anlässlich unseres 200-jährigen Jubiläums laden wir Instagramer, Twitterer und Blogger ein, das Städel Museum am Samstag, 21. November 2015, für sich ganz alleine und aus ganz anderen Perspektiven zu erleben. [...]
Die Teilnahme ist kostenfrei. Aufgrund der exklusiven Ausrichtung des Abends für die Community ist die Teilnehmeranzahl für die Veranstaltung begrenzt.
Bitte meldet Euch deswegen per E-Mail an socialmedia[at]staedelmuseum.de mit folgenden Informationen an: Twitter-Nickname, Instagram-Account oder Blogadresse sowie Vor- und Nachname.
Ihr seid zudem eingeladen, uns Vorschläge zu schicken, was Ihr an dem Abend gern sehen, erleben, erfahren möchtet oder schon immer einmal im Städel machen wolltet.

Mittwoch, 10. September 2014

Samstag, 18. Januar 2014