Sonntag, 31. August 2025

Datenlöschung in den USA

 Ein Back-up der Realität, Die ZEIT 28.8.25

"Die US-Regierung tilgt großflächig Informationen aus dem Internet, die nicht ins MAGA-Weltbild passen. Ein junger Mann aus Köln versucht, schneller zu sichern, als Trump löschen kann. [...]

Das Pentagon löschte Tausende Fotos von seinen Webseiten, darunter das Porträt eines schwarzen Veteranen aus dem Zweiten Weltkrieg, der mit der Medal of Honor ausgezeichnet wurde. […]

Die Gesundheitsbehörde CDC löschte unter anderem Befragungsdaten zu Long Covid.

Mit Auflösung der Entwicklungshilfebehörde USAID verschwand unter anderem ein weltweit führendes Frühwarnsystem für Hungersnöte aus dem Netz. 

Einige der Daten gingen nach einiger nach einer gewissen Zeit ganz oder teilweise wieder online, oft weil Gerichte die Regierung dazu verpflichteten. Teils waren sie aber verändert worden. Das Wort gender etwa, das den Geschlechtsbegriff sozial faßt, wurde durch das biologisch definierte sex ersetzt.

Viele der Datensätze blieben hingegen bis heute verschwunden –zumindest auf den offiziellen Regierungsservern. In den meisten Fällen konnten Sebastian Majstorovic und seine Mitstreiter dafür sorgen, dass die Informationen nun an anderer Stelle aufrufbar sind. [...]

Für Majstorovic ist es egal., ob die Daten, die er rettet, von Bomben oder Dekreten bedroht werden; was er sichern kann, versucht er zu sichern. Machtlos ist er jedoch dort, wo die Angriffe bereits früher ansetzen. Wenn die US-Regierung die Leitung von Statistikbehörden mit Getreuen besetzt, steht nicht nur die Integrität der verfügbaren Daten infrage, sondern auch die Gewissheit, dass in Zukunft Zahlen noch unabhängig erhoben werden – beziehungsweise überhaupt. Ein Satellit, der abgeschaltet wird, sendet nichts mehr zur Erde. Da hilft keine Sicherheitskopie."

Samstag, 30. August 2025

Blauwal, Walhai, Pottwal, Walfang

 "Mit einer Körperlänge von bis zu 33 Metern und einer Körpermasse von bis zu 200 Tonnen ist der Blauwal eines der größten und schwersten bekannten Tiere der Erdgeschichte. Als Kosmopolit ist diese Art in allen Ozeanen der Erde verbreitet."

"Der Walhai (Rhincodon typus) ist der größte Hai und zugleich der größte Fisch der Gegenwart. [...]"

Er ist wenig verbreitet und kommt nur in  tropischen bis subtropischen Meeren vor.

"Der Pottwal [...] ist ein in allen Ozeanen verbreiteter Wal aus der Unterordnung der Zahnwale (Odontoceti). Unter den Zahnwalen ist er der einzige Großwal. [...] Pottwalmännchen sind deutlich größer und schwerer als Weibchen, der Geschlechtsdimorphismus ist der größte unter den Meeressäugern. Große Bullen erreichen Längen von über 20 Metern[4] und Gewichte von über 50 Tonnen und sind damit die größten bezahnten Tiere der Erde. Einzelne Exemplare scheinen allerdings noch größer werden zu können, wie einige Trophäen aus der Zeit zeigen, in der Pottwale noch im großen Stil gejagt wurden."

"Walfang ist die Jagd auf Wale, meist von Schiffen aus, die als Walfänger bezeichnet wurden. Walfleisch wurde gegessen, z. B. als Grindadráp auf den Färöer-Inseln. In den Anfangszeiten stand vor allem die Gewinnung von Tran im Mittelpunkt, der als Brennstoff und industrieller Rohstoff diente.

Industrieller Walfang ließ bis Ende der 1980er Jahre die Bestände großer Wale dramatisch schrumpfen. Viele Arten waren oder sind vom Aussterben bedroht.

Wale gelten wegen ihrer großen Gehirne und ihres komplexen Sozialverhaltens als besonders intelligente Tiere. Vor diesem Hintergrund ist der Walfang international umstritten. Er wird heute nur noch von wenigen Ländern betrieben.

Zahlreiche Länder traten mittlerweile dem Internationalen Übereinkommen zur Regelung des Walfangs bei, einem völkerrechtlichen Vertrag der bereits 1946 initiiert wurde. Deutschland trat 1982 bei. [... ] 

Zwischen 1860 und 1986  "wurde die Walpopulation so stark reduziert, dass sich die Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem Meer noch immer nachweisen lassen.[1] Durch die Bejagung ging nicht nur der Bestand der Wale um 90 bis 95 Prozent zurück, sondern auch die Verfügbarkeit von Walstürzen und Walkot, die zahlreichen Spezies als Nahrungsgrundlage dienen, nahm rapide ab.[2]"


Freitag, 29. August 2025

Tagalog

 Tagalok als Literatursprache

https://www.fr.de/kultur/literatur/uebersetzerin-annette-hug-ueber-philippinische-literatur-93905864.html

Wie unterscheidet sich Tagalog von der offiziellen Nationalsprache der Philippinen Filipino?

Der Unterschied zwischen Tagalog und Filipino, der offiziellen Nationalsprache der Philippinen, ist subtil, aber wichtig. Einfach ausgedrückt: Tagalog ist eine regionale Sprache, Filipino ist die auf Tagalog basierende Nationalsprache.

Hier ist eine detailliertere Erklärung:


Tagalog

Tagalog ist die Muttersprache der Tagalog-Bevölkerung, die in der Region rund um die Hauptstadt Manila lebt. Zu diesen Gebieten gehören die Provinzen Bulacan, Cavite, Laguna, Batangas, Rizal und Quezon. Tagalog ist eine der am häufigsten gesprochenen Sprachen der Philippinen und hat eine reiche Geschichte, Literatur und Kultur.

Filipino

Filipino wurde 1987 als offizielle Nationalsprache der Philippinen eingeführt. Es wurde geschaffen, um die vielen verschiedenen Sprachen und Dialekte des Landes zu vereinen. Filipino ist eine standardisierte Version von Tagalog, die jedoch so angepasst und erweitert wurde, dass sie auch Wörter aus anderen philippinischen Sprachen (wie Cebuano oder Ilocano) sowie aus dem Spanischen und Englischen aufnimmt.

Die wichtigsten Unterschiede im Überblick

  • Status und Funktion: Filipino ist die offizielle Nationalsprache, die in Schulen, der Regierung und den Medien verwendet wird, um die Kommunikation im ganzen Land zu erleichtern. Tagalog hingegen ist eine der vielen Regionalsprachen, die in ihrem angestammten Gebiet gesprochen wird.

  • Wortschatz: Der Wortschatz von Filipino ist breiter und inklusiver als der von Tagalog. Während Tagalog hauptsächlich auf seinen eigenen Wurzeln beruht, integriert Filipino viele Fremdwörter und Begriffe, um ein moderneres und universaleres Kommunikationsmittel zu sein.

  • Grammatik: Die grammatikalischen Regeln beider Sprachen sind fast identisch, was auch der Grund ist, warum sie oft verwechselt werden. Ein Muttersprachler von Tagalog versteht Filipino problemlos, und umgekehrt.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn jemand in Manila oder den umliegenden Provinzen Tagalog spricht, spricht er im Grunde auch Filipino. Der Unterschied liegt mehr in der offiziellen Definition und dem Zweck: Filipino ist die vereinende Sprache der Nation, während Tagalog die ursprüngliche Sprache einer Region ist.

Dienstag, 26. August 2025

Tim Marshall: Die Macht der Geographie im 21. Jahrhundert

Tim Marshall: Die Macht der Geographie im 21. Jahrhundert

"[...] Australien gerät im Konflikt zwischen den beiden mächtigsten Nationen USA und China zunehmend unter Druck. [...] „Wir betreten ein neues Zeitalter der Rivalität zwischen diversen Großmächten, in dem verschiedene Akteure, darunter auch kleinere Mitspieler, heftig ins Rampenlicht drängen.“ [...]"

Sonntag, 24. August 2025

Peymann

in der Josefstadt

 https://www.youtube.com/watch?v=BZ1bmForjXo

WEISBAND: Das Netz ist ein Werkzeug, das uns hilft, uns zu organisieren
WEISBAND: Ein guter Mensch in der Politik ist einer, der gut begründete Entscheidung trifft.
Peymann: Theater erzeugt Erlebnisse, ist keine Bildungsinstitution wie eine VHS.
Theater verwandelt in einem einzelnen Moment [Katharsis] in einen guten Menschen. Nachhaltige Momente. Seelische und Herzensbildung.
"Theaterskandal" [Empörung über eine ausgesprochene Wahrheit] Th. Bernhardts löste das aus mit dem Stück:  Heldenplatz
"Peymann in der Erinnerung an diesen Premierenabend: „Wir haben ‚Heldenplatz‘ gegen alle Widrigkeiten, gegen eine aufgehetzte, aufgepeitschte Öffentlichkeit zur Premiere gebracht. […] die Schauspieler haben uns im zweiten und dritten Akt zu einem ungeheuren Sieg verholfen. Für den schon vom Tod gezeichneten Dichter Thomas Bernhard war der Premierentriumph ein letztes großes, beglückendes Geschenk. […] ‚Heldenplatz‘ war ein Abschied.“[1](Wikipedia)

Trump 2024

 "Krasse Enthüllung über Donald Trump! Der TV-Sender CNN veröffentlichte nun Tonaufnahmen. Sollte er das wirklich gesagt haben, drohte er Russland und China mit einem Dritten Weltkrieg! Auf diesen Aufnahmen spricht Trump mit Wahlkampfspendern über seine Gespräche mit Wladimir Putin und Chinas Machthaber Xi Jinping. Die Aussagen stammen aus dem Wahlkampf 2024. Es geht dabei um extreme militärische Sanktionen.

So behauptet Trump, dass er Putin während seiner ersten Amtszeit gesagt habe: „Wenn du in die Ukraine einmarschierst, werde ich Moskau in Grund und Boden bombardieren. Ich sage dir, ich habe keine andere Wahl.‘ "

https://www.derwesten.de/politik/trump-putin-moskau-ukraine-china-bombardieren-krasse-id301676325.html

Ob es gesagt wurde oder nicht. Es hat Trump jedenfalls nicht geholfen den Ukrainekrieg nach Beginn seiner 2. Amtszeit binnen 24 Stunden zu beenden.