Donnerstag, 15. Januar 2026

Die Wikipedia wird heute 25 Jahre

"[...] Mit 65 Millionen Artikeln in über 300 Sprachen ist die Wikipedia heute die umfangreichste Online-Enzyklopädie der Menschheit. Allein die deutschsprachige Wikipedia wird täglich rund acht Millionen Mal aufgerufen. Dass hinter dem enormen Wissensschatz echte Menschen stehen, ist gerade seit dem Aufkommen von Künstlicher Intelligenz vielen besonders wichtig. In den Spendenkommentaren zeigt sich eine hohe Wertschätzung für die Arbeit der Wikipedia-Freiwilligen, die Inhalte recherchieren, Fakten überprüfen und das Wissen in den Artikeln mit Quellen verlässlich machen. [...]" (https://blog.wikimedia.de/2025/12/16/wikipedia-spendenkampagne-2025-erfolgreich/)

Wikipedia News

Auf Platz eins der meistgelesenen Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia steht – wie in fast jedem Jahr – der Nekrolog 2025, also die Übersicht verstorbener Persönlichkeiten. Mehr als 4,6 Millionen Aufrufe verzeichnete dieser Artikel, der Jahr für Jahr aktualisiert wird. Zwischen bekannten Namen finden sich dort auch viele rote Links – sie zeigen biographische Einträge, die es noch nicht gibt. Was immer ein Hinweis darauf ist, wie viel Wissen in der Wikipedia noch entstehen kann.

Das sind die Top Ten:

  1. Nekrolog 2025 (4,69 Millionen Aufrufe)
  2. ChatGPT (3,91 Millionen Aufrufe)
  3. Deutschland (3,78 Millionen Aufrufe)
  4. Alice Weidel (3,76 Millionen Aufrufe)
  5. Friedrich Merz (3,35 Millionen Aufrufe)
  6. Ed Gein (3,12 Millionen Aufrufe)
  7. Elon Musk (2,60 Millionen Aufrufe)
  8. Donald Trump (2,41 Millionen Aufrufe)
  9. Leo XIV. (2,40 Millionen Aufrufe)
  10. Laura Dahlmeier (2,31 Millionen Aufrufe)

Freies Wissen braucht Fairness –  Warum KI-Unternehmen für die Wikipedia-Nutzung bezahlen sollten

Das Wissen der Welt soll allen Menschen kostenfrei zur Verfügung stehen – das ist die Grundidee der Wikimedia-Projekte. Doch der intensive Zugriff von KI-Unternehmen auf Wikipedia-Inhalte für Trainingszwecke verursacht zunehmend hohe Kosten. Um die Zukunft des Freien Wissens zu sichern, braucht es deshalb faire Nutzungsmodelle.

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