De-Banking (KI-Auskunft von Ecosia)
Der Begriff „De-Banking“ beschreibt den Prozess oder die Praxis, bei der Banken einem Kunden die Kontoführung verweigern oder ein bestehendes Konto schließen. Dies kann aus verschiedenen Gründen geschehen, etwa wegen eines erhöhten Risikos, das die Bank in der Geschäftsbeziehung sieht, oder aufgrund regulatorischer Anforderungen.
Warum kommt es zu De-Banking?
- Risikomanagement der Banken: Banken müssen nach gesetzlichen Vorgaben (z. B. Anti-Geldwäsche-Gesetze) Risiken minimieren. Kunden, die als risikoreich eingestuft werden (z. B. wegen Herkunft, Geschäftsmodell, Transaktionsverhalten), können vom Banking ausgeschlossen werden.
- Regulatorischer Druck: Banken stehen unter strengem Druck von Aufsichtsbehörden, die Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und andere illegale Aktivitäten zu verhindern.
- Kosten-Nutzen-Abwägung: Manche Kunden gelten als zu teuer oder zu aufwendig in der Betreuung, etwa bei kleinen Konten mit hohem Verwaltungsaufwand.
- Politische oder gesellschaftliche Gründe: In manchen Fällen werden Kunden wegen politischer Aktivitäten, kontroverser Geschäftsfelder oder gesellschaftlicher Stigmatisierung „de-bankiert“.
Folgen von De-Banking
- Erschwerter Zugang zu Finanzdienstleistungen: Betroffene Personen oder Unternehmen haben oft Schwierigkeiten, neue Banken zu finden, die Konten eröffnen.
- Finanzielle Ausgrenzung: Besonders für Menschen in bestimmten Branchen, Minderheiten oder politisch exponierte Personen kann De-Banking zu sozialer und wirtschaftlicher Ausgrenzung führen.
- Verlust von Vertrauen: De-Banking kann das Vertrauen in das Finanzsystem und die Banken schwächen.
Nachhaltigkeits- und Integritätsaspekte
De-Banking berührt wichtige Werte wie Dignity (Würde) und Integrity (Integrität), da es um den fairen und respektvollen Umgang mit Kunden geht. Gleichzeitig steht das Thema im Spannungsfeld zwischen Sicherheit (z. B. Verhinderung von Geldwäsche) und sozialer Gerechtigkeit.
mehr dazu:
- https://antworteneinerki.blogspot.com/2026/01/ki-zu-amnesty-und-dem-fall-baud.html
- Dem ehemaligen UN-Waffeninspekteur, Analysten und Autor Scott Ritter wurden nach eigenen Angaben ohne der Nennung von Gründen die Konten gekündigt („De-Banking“). Diese skandalöse Praxis gehört verboten: Sie ist wegen ihrer einschüchternden Wirkung gefährlich für die Meinungsfreiheit und sie sollte in keinem einzigen Fall akzeptiert werden – auch nicht, wenn es politische Gegner wie die AfD trifft. Ein Kommentar von Tobias Riegel (16. Januar 2026 um 11:05)
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