Mittwoch, 24. Juni 2026

Wunderbrunnen

 Dem britischen Schriftsteller Gilbert Keith Chesterton (1874–1936) wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen.“ Das dachten sich vermutlich auch die Menschen in der Frühen Neuzeit, wenn sie vor einem der damals weitverbreiteten Wunderbrunnen standen, um ein Wunder zu erbitten. 

Der Historiker PD Dr. Hartmut Kühne hat in einem umfassenden Forschungsprojekt Wunderbrunnen und die damit verbundene Alltagsfrömmigkeit erforscht. Mehr darüber in unserem L.I.S.A.Interview, in dem er auch auf seinen persönlichen wissenschaftlichen Werdegang eingeht, der einst in der DDR begann. In diesem Zusammenhang sei auf unser zweites L.I.S.A.Interview verwiesen, das wir mit dem Historiker PD Dr. Simon Groth geführt haben. Seine These: Die Mittelalterforschung in der DDR war wesentlich besser als ihr Ruf.

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