" Die natürlichen Quellen von CO₂ betragen etwa 750 Gigatonnen pro Jahr, und ungefähr gleiche Mengen werden durch natürliche Senken (Ozeane, Vegetation) wieder aufgenommen – das System war also über Jahrtausende nahezu im Gleichgewicht.
Der menschliche Zusatz liegt derzeit bei etwa 40 Gigatonnen CO₂ jährlich, was rund 5 % der natürlichen Flüsse entspricht, aber nicht vollständig kompensiert wird. Diese kleine, aber stetige Störung ist der Hauptgrund für den Anstieg der atmosphärischen CO₂-Konzentration (von etwa 280 ppm vor der Industrialisierung auf über 420 ppm heute).
Für Methan (CH₄) stammen etwa 40 % aus natürlichen Quellen (Feuchtgebiete, Termiten, Vulkane) und 60 % aus menschlichen Aktivitäten (Viehzucht, Reisanbau, fossile Brennstoffe).
Beim Distickstoffoxid (N₂O) ist der menschliche Anteil rund 40 %, vor allem durch Düngemittel und industrielle Prozesse.
Fazit: Die natürlichen Quellen sind zwar viel größer, aber im Gleichgewicht – der menschengemachte Überschuss kippt dieses Gleichgewicht langsam, was die langfristige Erwärmung antreibt."
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