Sonntag, 21. Mai 2017

Hermann Hesse

"Hermann Karl Hesse (Pseudonym Emil Sinclair;[2] * 2. Juli 1877 in CalwKönigreich WürttembergDeutsches Reich; † 9. August 1962 in MontagnolaKanton TessinSchweiz) war ein deutschsprachiger SchriftstellerDichter und Maler. Bekanntheit erlangte er mit Prosawerken wie Siddhartha oder Der Steppenwolf und mit seinen Gedichten (z. B. Stufen). 1946 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur und 1954 der Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste verliehen.
Als Sohn eines deutsch-baltischen Missionars war Hesse durch Geburt russischer Staatsangehöriger. Von 1883 bis 1890 und erneut ab 1924 war er schweizerischer Staatsbürger, dazwischen besaß er das württembergische Staatsbürgerrecht" (Seite „Hermann Hesse“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. Mai 2017, 09:23 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hermann_Hesse&oldid=165692863 (Abgerufen: 21. Mai 2017, 15:54 UTC))

Wie man einen Nobelpreisträger zur Schnecke macht Volker Michels 9.8.2012
"[...] Mag das Werk Thomas Manns intellektueller und welthaltiger sein und Hesses thematischer Radius begrenzter, an Eindringlichkeit oder, wie Thomas Mann es formulierte, an »Vielschichtigkeit und Beladenheit mit den Problemen von Ich und Welt« steht Hesse ihm nicht nach. Denn auch sein Lebenswerk plädiert für «das Vernünftige, Notwendige, Lebensfreundliche und Menschenwürdige«, Eigenschaften, die für Thomas Mann Inbegriff der besten deutschen Traditionen sind, die er wie Hesse fortgesetzt hat. [...]"

Noch immer ist Hesse ein Dauerbrenner. Hamburger Abendblatt 8.8.2012
"Hermann Hesse ist ein deutscher Literatur-Superstar. Wahrscheinlich der Einzige: Seine Gesamtauflage beläuft sich auf 100 Millionen verkaufte Bücher. Hesse, der am 9. August vor 50 Jahren starb, ist ein Dauerbrenner, dessen Bücher interessanterweise eine widersprüchliche Aura umgibt: Zum einen wirken sie zeitlos, weil sie, obwohl 80, 90 oder 100 Jahre alt, immer noch und immer wieder Leser finden, zumal unter den Jungen. Zum anderen scheinen sie, wenn man sie, selbst älter geworden, in die Hand nimmt, wie von feinem Staub überzogen. "Siddhartha", "Der Steppenwolf", "Demian" - das hat man in der Pubertät gelesen oder knapp danach.
Aber jetzt, Jahre und Jahrzehnte später, wo man seinen Platz im Leben mehr oder weniger gefunden hat? Sind Hesses große Romane über Selbstfindung, Individualität und Spiritualität Nachrichten aus einem vergangenen Zeitalter, Äonen von Jahren her. Sie berichten von Zuständen, die man hinter sich gelassen hat. Ja, es ist sogar so, dass sich frühere begeisterte Hesse-Leser heute manchmal ihrer einstigen Leidenschaft schämen. Was Blödsinn ist: Der Literaturnobelpreisträger von 1946 mag zwar Schöpfer eines Werkes sein, das insbesondere junge Leser fasziniert. Seine literarische Kraft verliert es aber bei eingehender Betrachtung keineswegs [...]"

"Von sich aus hätte Hesse nie geheiratet" ntv 9.8. 2012

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