Mittwoch, 31. Januar 2018

Werte

"Der Widerstreit der Werte, an dem sich unser Handeln ausrichtet, ist gerade der Grund warum es Ethiken – Klärungsinstanzen jenseits des einzelnen Falles – geben muss. Durch die Feststellung von 'Grundwerten' löst man dieses Problem nicht. Wahrheit, Gerechtigkeit, Frieden gehen eben nicht ineinander auf. Es ist selten liebevoll, die Wahrheit zu sagen, und Frieden können wir oft nur erreichen, wenn wir etwas Ungerechtigkeit hinzunehmen bereit sind. Ja, innerhalb eines einzigen Gebotes geraten wir in Entscheidungsschwierigkeiten."

(Hartmut von Hentig: Ach, die Werte! Ein öffentliches Bewusstsein von zwiespältigen Aufgaben. Über eine Erziehung für das 21. Jahrhundert, Hanser, München, Wien, 1999, S.72)

Dienstag, 30. Januar 2018

Ein Blick in die Bloggerszene

Herr Rau im Lehrerzimmer lehrt mich - obwohl ich schon lange pensioniert bin - immer noch erfolgreich, an manchen Stellen aus meiner Blase hinauszuschauen.

Da lese ich also erstmals Marie Sophies bei ihr besonders beherzigenswerte Aufforderung read on read on!
werde wieder daran erinnert, dass ich Kaltmamsells Vorspeisenplatte verlinkt habe,
aber zu selten dazu komme, mir davon etwas zu holen
- und lese bei den goldenen Bloggern  auch vom Blocker Christian, bei dem das Wortspiel wirklich passt. 

Montag, 29. Januar 2018

Bemerkungen zur Entstehungsgeschichte von Faust I


  1. Welche Erfahrungen Goethes haben ihm den Stoff nahe gebracht? Hilfe: Es sind Kindheitserfahrungen!
  2. Weshalb stellt er nicht Fausts Zauberkünste, den Pakt mit dem Teufel und seine Höllenfahrt in den Mittelpunkt, sondern die Beziehung Fausts zu Gretchen?
  3. Was für Erfahrungen hat er als Erwachsener gemacht, die ihn dazu gebracht haben könnten? .... 
  4. Wie viele Fassungen des ersten Teils von Goethes Faustdrama gibt es? 
  5. Wie unterscheiden sie sich ?
Die Antworten zu den Fragen sind mit persönlichen Aufzeichnungen, Briefen usw. und Unterschieden der Textfassungen zu belegen.
Schiller hat mit Goethe einige Briefe zum Thema Faust I gewechselt. (Die ersten 898 Briefe, die sie gewechselt haben, findet man hier: http://www.briefwechsel-schiller-goethe.de/ 
Lässt sich irgendein Einfluss Schillers auf Faust I nachweisen? 
 Schiller hat, bevor er Goethe besser kennen gelernt hat, einmal gesagt: "Ich betrachte ihn wie eine stolze Prüde, der man ein Kind machen muß."
Wenn Schiller Goethe 1794 genauer kennengelernt hat und 1805 gestorben ist, auf welche Fassung des Faust kann er Einfluss gehabt haben?
Wenn das Fragment 1788 fertig war und 1790 gedruckt vorlag und manche Passagen aus dem Urfaust nicht enthielt, welchen Einfluss könnte Schiller gehabt haben?
Belege: Briefwechsel von Goethe und Schiller: 29.11.1794;  22.6.1797 - 27.6.1797
Belege zur Entstehungsgeschichte: Goethes Faust Insel TB 3000 hg. A. Schöne, S.759-813

Fontanefan vor 1 Stunde und 11 Minuten
@Fontanefan
Da ich dich ja nicht ärgern, sondern dir helfen will, etwas selbstherauszufinden, noch zwei Fragen: Wenn Schiller Goethe 1794 genauer kennengelernt hat und 1805 gestorben ist, auf welche Fassung des Faust kann er Einfluss gehabt haben?
Wenn das Fragment 1788 fertig war und 1790 gedruckt vorlag und manche Passagen aus dem Urfaust nicht enthielt, welchen Einfluss könnte Schiller gehabt haben?
Jetzt brauchtest du freilich noch einen Beleg für eine der denkbaren Vermutungen.

  1. Welche Erfahrungen Goethes haben ihm den Stoff nahe gebracht? Hilfe: Es sind Kindheitserfahrungen!
  2. Weshalb stellt er nicht Fausts Zauberkünste, den Pakt mit dem Teufel und seine Höllenfahrt in den Mittelpunkt, sondern die Beziehung Fausts zu Gretchen?
  3. Was für Erfahrungen hat er als Erwachsener gemacht, die ihn dazu gebracht haben könnten? .... Die Fragen 4 - 7 kannst du - wenn du dich mit dem Thema beschäftigt hast - sicher selbst ergänzen.
Jetzt noch: 8. Wie viele Fassungen des ersten Teils von Goethes Faustdrama gibt es? 9. Wie unterscheiden sie sich ?
Wenn du dir jetzt einen Bericht über die Entstehungsgeschichte ansiehst, kannst du vermutlich leicht herausfinden, wo die Antworten auf die oben genannten stehen und welche anderen Fragen außerdem beantwortet werden..
Das beste wäre freilich, wenn du diese Antworten mit persönlichen Aufzeichnungen, Briefen usw. und Unterschieden der Textfassungen belegen könntest.
Noch ein Tipp, freilich ein etwas anspruchsvoller: Schiller hat mit Goethe einige Briefe zum Thema Faust I gewechselt. (Hier findest du die ersten 898 Briefe, die sie gewechselt haben: (http://www.briefwechsel-schiller-goethe.de/) In einem Buch kannst du dir aber leichter Überblick verschaffen.) Lässt sich irgendein Einfluss Schillers auf Faust I nachweisen? Ein Einfluss kommt in jeder halbwegs vollständigen Entstehungsgeschichte vor, und der war Schiller der wichtigste. Was mag der wohl gewesen sein?



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Fontanefan vor 1 Stunde und 37 Minuten

Unter dem Wikipedialink findest du vieles zu den angesprochenen Fragen, zu Schillers Einfluss findest du aber nichts.
Danach müsstest du selbst suchen.
Eine kleine Hilfe: Schiller hat, bevor er Goethe besser kennen gelernt hat, einmal gesagt: "Ich betrachte ihn wie eine stolze Prüde, der man ein Kind machen muß."
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Fontanefan vor 1 Stunde und 11 Minuten
@Fontanefan

  1. Welche Erfahrungen Goethes haben ihm den Stoff nahe gebracht? Hilfe: Es sind Kindheitserfahrungen!
  2. Weshalb stellt er nicht Fausts Zauberkünste, den Pakt mit dem Teufel und seine Höllenfahrt in den Mittelpunkt, sondern die Beziehung Fausts zu Gretchen?
  3. Was für Erfahrungen hat er als Erwachsener gemacht, die ihn dazu gebracht haben könnten? .... Die Fragen 4 - 7 kannst du - wenn du dich mit dem Thema beschäftigt hast - sicher selbst ergänzen.
Jetzt noch: 8. Wie viele Fassungen des ersten Teils von Goethes Faustdrama gibt es? 9. Wie unterscheiden sie sich ?
Wenn du dir jetzt einen Bericht über die Entstehungsgeschichte ansiehst, kannst du vermutlich leicht herausfinden, wo die Antworten auf die oben genannten stehen und welche anderen Fragen außerdem beantwortet werden..
Das beste wäre freilich, wenn du diese Antworten mit persönlichen Aufzeichnungen, Briefen usw. und Unterschieden der Textfassungen belegen könntest.
Noch ein Tipp, freilich ein etwas anspruchsvoller: Schiller hat mit Goethe einige Briefe zum Thema Faust I gewechselt. (Hier findest du die ersten 898 Briefe, die sie gewechselt haben: (http://www.briefwechsel-schiller-goethe.de/) In einem Buch kannst du dir aber leichter Überblick verschaffen.) Lässt sich irgendein Einfluss Schillers auf Faust I nachweisen? Ein Einfluss kommt in jeder halbwegs vollständigen Entstehungsgeschichte vor, und der war Schiller der wichtigste. Was mag der wohl gewesen sein?


0 gute Bewertungen





Fontanefan vor 1 Stunde und 37 Minuten

Unter dem Wikipedialink findest du vieles zu den angesprochenen Fragen, zu Schillers Einfluss findest du aber nichts.
Danach müsstest du selbst suchen.
Eine kleine Hilfe: Schiller hat, bevor er Goethe besser kennen gelernt hat, einmal gesagt: "Ich betrachte ihn wie eine stolze Prüde, der man ein Kind machen muß."
Wenn das Fragment 1788 fertig war und 1790 gedruckt vorlag und manche Passagen aus dem Urfaust nicht enthielt, welchen Einfluss könnte Schiller gehabt haben? Wenn Schiller Goethe 1794 genauer kennengelernt hat und 1805 gestorben ist, auf welche Fassung des Faust kann er Einfluss gehabt haben?< Wenn das Fragment 1788 fertig war und 1790 gedruckt vorlag und manche Passagen aus dem Urfaust nicht enthielt, welchen Einfluss könnte Schiller gehabt haben?

Samstag, 27. Januar 2018

Nachrichten in leichter Sprache

http://www.nachrichtenleicht.de/

"Der neue Bahnhof in der Stadt Stuttgart wird teurer als geplant. Er soll mehr als 8 Milliarden Euro kosten. Das ist fast doppelt soviel wie gedacht. [...]

Reichtum, Armut und Steuervermeidung

Die zukünftige Bundesregierung muss endlich handeln

"[...] die 32-jährige Duong Thi Lan aus Vietnam näht Absätze und Sohlen für Schuhe internationaler Marken zusammen. An sechs Tagen die Woche, neun Stunden am Tag. Für einen US-Dollar pro Stunde. Sie selbst kann sich diese Schuhe nicht leisten.[...]"

mehr ...

Gebärdensprache

Gebärdensprache (Wikipedia)     Tweets zu Gebärdensprache

"Juli 2017 wurde ein an der Universität von Kalifornien entwickelter Handschuh vorgestellt, der die Gesten einer Hand analysiert und erstmals das Gebärden-ABC in Schriftsprache übersetzen kann.[21]"

" Die Handschuhe übersetzen im Moment alle 26 Buchstaben der amerikanischen Gebärdensprache, American Sign Language (ASL)." (http://science.orf.at/stories/2854501/)

Das verweist auf das Problem, dass es viele sehr unterschiedliche Gebärdensprachen gibt. So unterscheiden sich etwa die britische und die amerikanische Gebärdensprache (ASL) enorm (nicht weniger als die deutsche Gebärdensprache (DGS) von der britischen). Die ASL ist allerdings mit der französischen Gebärdensprache verwandt, weil ein Franzose bei der Einführung der ASL mitgearbeitet hat. 
Als internationale Gebärdensprache dient meist die ASL, da die International Sign (eine von den Landesgebärdensprachen unabhängige Sprache nur für relativ primitive Kommunikation ausreicht.)

"Die Geschichte der Gebärdensprachen beginnt in der Antike, da Gebärdensprachen wie auch die Lautsprachen eine lange Geschichte haben. Schon PlatoAugustinus und Leonardo da Vinci berichteten über gebärdende taube Personen. Im jüdischen Talmud wird die Eheschließung von tauben Ehewilligen in Gebärden erwähnt. Die bekannte Geschichte der modernen Gebärdensprachen beginnt erst im 18. Jahrhundert mit der Bildung tauber Kinder. [...] Eine stabilisierende Entwicklung erfuhren Gebärdensprachen mit der pädagogischen Betreuung von tauben Kindern, die zuerst in privilegierten Kreisen, beispielsweise durch den Mönch Pedro Ponce de León in Spanien, der um 1550 Gebärden vom Kloster San Salvador in Oña verwendete, um taube adlige Kinder zu unterrichten.
historisches Fingeralphabet

Gründer der ersten öffentlichen Schule für taube Kinder war 1755 in Paris der Geistliche Abbé de l'Epée. Er hatte dort Mitte des 18. Jahrhunderts die Gehörlosen gesehen, die in Straßen mit Händen miteinander sprachen. Darüber berichtete auch der taube Buchbinder Pierre Desloges 1779 in einem kleinen Buch „Beobachtungen“, wie er sich selbst mit anderen tauben ungeschulten Erwachsenen in Gebärden „über alles, was es unter der Sonne gibt“ unterhalten hatte. De l'Epée merkte schnell, dass diese Sprache die Basis für die Erziehung der tauben Kinder bilden könnte.
Nach der Gründung seiner Schule für taube Kinder entwickelte sich unter seiner Leitung aus den „Straßengebärden“ die französische Gebärdensprache mit Hilfe der französischen Grammatik als Ausbausprache. Diese Gebärdensprache verbreitete sich schnell und wurde populär. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 21 Schulen für taube Kinder, an denen jedoch zum Teil auch versucht wurde, tauben Kindern primär die Lautsprache beizubringen. [...] Anfang des 19. Jahrhunderts wurde es jedoch populär, taube Kinder nur zum Sprechen zu erziehen. Die sogenannten „Oralisten“, von denen keiner taub war, bekämpften die Gebärdensprache mit allen Mitteln. Sie wurde als „Affensprache“ hingestellt. Diese Ansicht führte 1880 zu dem Beschluss beim Mailänder Kongress von 1880, die Gebärdensprache generell aus dem Unterricht zu verbannen und nur Sprechen zuzulassen. Danach wurde die Gebärdensprache in fast allen Schulen aller Länder verboten. Bis heute hat die Gebärdensprache nicht mehr die gleiche Stellung wiedererlangt, die sie vorher hatte. In Frankreich wurde erst 1991 das Gebärdenverbot in Schulen für taube Kinder per Gesetz aufgehoben.(Wikipedia: Geschichte der Gebärdensprachen)

Institut für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser an der Universität Hamburg
Zur Geschichte des Instituts
"Die Zusammenarbeit von hörenden und gehörlosen Fachleuten funktionierte und dabei kam jeder, auch die Hörenden mit ihrer Lautsprache, in seiner Sprache zum Zuge, sodass jeder genau wusste, was der andere sagen will, wenn’s wirklich drauf ankam. Und auch sonst hat man sich wechselseitig respektiert und auch akzeptiert, dass niemand, egal ob hörend oder gehörlos, in beiden Sprachen, d.h. Laut- und Gebärdensprache- voll kompetent war, mit Ausnahme der dolmetschenden Personen, die ja durchweg Hörende waren aber doch sehr gut in der DGS zu Hause waren." (Prof. Dr. Siegmund Prillwitz)



Die Gebärde für deutsch in manchen Gebärdensprachen symbolisiert eine Pickelhaube und bedeutete im deutschsprachigen Bereich früher „Schutzmann“.
Zum Vergleich: Die DGS-Gebärde für deutsch in Gebärdenschrift.
SignDict offenes Wörterbuch für Gebärdensprache (gezeigt werden unter dem Link die Gebärden für deutsch, Deutschland, Deutscher Gehörlosen-Bund, Tag der deutschen Einheit und Bundesrepublik Deutschland

Schweizerischer Gehörlosenbund

Freitag, 26. Januar 2018

Der Leser produziert sein Leseerlebnis

Zur Diskussion um Gomringers Gedicht "Avenidas":

http://www.sueddeutsche.de/kultur/debatte-um-eugen-gomringer-gedicht-das-lyrische-ich-ist-auffaellig-abwesend-1.3841758 SZ


MONIKA GRÜTTERS: Wider die Diktatur des Zeigbaren faz.net 26.1.18

Britisches Understatement in Gefahr

Die Times berichtete am 13.11.2017:

"It is frightfully bad news for “quite”, and an awfully poor outcome for “terribly”. It is fairly sad for many of the rest of us too. English, an academic claims, is losing its gradable adverbs. [...] That kind of stiff upper-lipped sentence construction is under threat. [...]
Professor Baker said: "If anything marks out the British linguistically, it's their baroque way of using adverbs, espacially as a form of polite sangfroid or poise [...]."

Mit anderen Worten: Wenn man keine Grad-Adverbien mehr hat, kann man nicht mehr die eleganten Abstufungen ausdrücken, die es erlauben, "the worst day ever" in euphemistischem Understatement zu umschreiben mit "things perhaps aren't qite as wonderful as they could be".

Freilich, die Gefahr von Missverständnissen zwischen Briten und Amerikanern - oder paradoxer ausgedrückt: Das Phänomen "divided by a common language" wird reduziert.

Dies Phänomen soll im Koreakrieg Hunderten von britischen Soldaten das Leben gekostet haben, weil sie mit 650 Soldaten einer chinesischen Division mit 10 000 Mann gegenüber stehend dem US-General berichtet haben sollen, ihre Situation sei "a bit sticky".

Man sieht, wenn man die gleiche Sprache benutzt, kann das noch gefährlicher werden, als wenn man nur ein britisches "mobile phone" in ein deutsches Handy verwandelt.

Donnerstag, 25. Januar 2018

Höchste Zeit für die Zuckersteuer!

Es gibt gefährlichere Substanzen, gegen die kommt man aber mit einer Steuer nicht an.
Aber dass man nur mit äußerster Aufmerksamkeit verhindern kann, dass man mit einer relativ harmlosen seine Gesundheit schädigt, das könnte die Zuckersteuer verhindern.
Und endlich steht das auch prominent in der "Qualitätspresse". Deswegen steigt meine Hoffnung.
Wenn schon keine Transaktionssteuer, dann wenigstens eine Zuckersteuer.

"Die Lebensmittelindustrie rührt Zucker auch dort hinein, wo man ihn nicht vermutet, in Saucen, Ketchups oder andere Waren, weil sich Süßes besser verkauft als Saures. Es ist gar nicht so leicht, auf Zucker oder Zuckerersatz zu verzichten, wenn ein halber Liter Brause als "kleine" Cola verkauft wird oder wenn – wie in vielen Entwicklungsländern – in den Läden nur Sprite, aber kein Mineralwasser erhältlich ist.
Das sollte bedenken, wer die Zuckersteuer verdammt [...]"
(ZEIT 25.1.2018)

Vertragsgestaltung bei Film- und Fernsehproduktionen: Jetzt geht es nicht mehr nur um Personen

Was die ZEIT an Belegen von juristischer Korrespondenz vorgelegt hat, reicht zumindest für den dringenden Verdacht aus, dass die Vertragsgestaltung bei Film- und Fernsehproduktionen Regisseuren routinemäßig die Möglichkeit gibt, Schauspieler und Schauspielerinnen zu nötigen.

Dass Verträge mit Schaupielern in den USA offenbar ähnlich aussehen, gibt keine Rechtfertigung, solche Verhältnisse in Deutschland zu dulden.
Das gilt unabhängig davon, ob irgendeinem Regisseur ein unverjährtes oder verjährtes Verbrechen nachgewiesen werden kann.

Mittwoch, 24. Januar 2018

Wie viele Menschen starben aufgrund des Dieselskandals?

Dieselskandal: Streit unter Statistikern. Von Christoph Drösser ZEIT 30.11.217

"[...] Wenn Epidemiologen die Auswirkungen von Schadstoffen in der Luft berechnen wollen, dann machen sie ein Gedankenexperiment. Sie vergleichen zwei Populationen – die tatsächliche Bevölkerung, die den Emissionen ausgesetzt ist, und eine fiktive Kontrollpopulation, die ohne die Schadstoffe lebt. Wenn man diese beiden Gruppen über viele Jahre (in der Theorie) verfolgt und protokolliert, wann die einzelnen Mitglieder sterben, dann lässt sich eine Aussage darüber machen, wie viel Lebenszeit der mit Giftstoffen belasteten Gruppe entgangen ist, insgesamt und im Durchschnitt. Mit großer Wahrscheinlichkeit sind tatsächlich Menschen, die den VW-Abgasen ausgesetzt waren, früher gestorben, als wenn sie sauberere Luft geatmet hätten. Nur weiß niemand, wie viele das waren, sagt Morfeld. [...]"
mehr

Montag, 22. Januar 2018

Kindheit mit Rheuma

Eine Kindheit mit Rheuma

Bundesverband Kinderrheuma

Fire and Fury online

https://hauptschulblues.wordpress.com/2018/01/07/fire-and-fury-online/

Die islamische Wissenschaftskultur

"Die islamische Wissenschaftskultur entstammte dem Bemühen, die Kenntnisse etablierter Zivilisationen zu meistern, und dazu mussten die relevanten Dokumente zunächst mussten die relevanten Dokumente zunächst ins Arabische übersetzt werden.
In Anbetracht der früheren Eroberung von Gondischapur waren persische und indische Einflüsse im Frühstadium der islamischen Zivilisation wichtiger als griechische. [...]
Im folgenden Jahrhundert konzentrierten sich die Übersetzungsbemühungen jedoch auf griechische Arbeiten
. [...]
Aristoteles wurde zum geistigen Paten der theoretischen Naturwissenschaft des Islam und gab den Anstoß für das Wirken einer Reihe von Kommentatoren und kritischen Denkern. Als Gradmesser für die Übersetzung griechischer Texte aufgebrachten Energie mag gelten, dass noch heute im Arabischen mehr aristotelische Schriften – also Werke von Aristoteles und seinen griechischen Kommentatoren – verfügbar sein sollen als in jeder europäischen Sprache. [...]
Die Medizin war das Hauptgebiet, das durch die Arbeit der Übersetzer in die arabische Kultur überführt wurde; allein Hunain ibn Ishaq übertrug angeblich 150 Werke von Galen und Hyppocrates. Während Europa um 900 vielleicht drei von einzelnen Gelehrten übersetzte Arbeiten Galens besaß, waren es im Islam  unter staatlicher Schirmherrschaft 129. Damit bestand die Basis für eine große naturwissenschaftliche Zivilisation. [...] (S.126/27)
Die Medresen, weit verbreitet in der muslimischen Welt, dienten in erster Linie der juristischen Unterweisung in den 'islamischen Wissenschaften', denn nicht die Theologie, sondern die Rechtswissenschaft hatte im Islam Vorrang. (S.128/29)

 (J.E. McClellan u. Harold Dorn: Werkzeuge und Wissen, 1999)

Durchschnittsalter der Fernsehzuschauer


































Ich versuche gegenwärtig, mir wieder anzugewöhnen, mehr fern zu sehen. Schade, dass ich damit nirgendwo beitragen kann, den Schnitt zu senken.

Sonntag, 21. Januar 2018

#Reichenhetze

Kanzler Kurz beklagt eine linke Hetze gegen die armen Reichen. Unter dem Hashtag erzählen nun Menschen, was die alltägliche Hetze gegen Minderheiten wirklich bedeutet.