Sonntag, 17. Februar 2019

Montag, 11. Februar 2019

Gelbwesten

Die Nachrichten von Schlägereien zwischen rechts- und linksextremen Gelbwesten schaden der Bewegung auf jeden Fall, ob sie nur ein Randphänomen darstellen oder nicht.
Hier zeigt sich das Problem von nur lose organisierten Protestbewegungen.

Brecht sähe sich bestätigt in der folgenden Passage aus seinem Solidaritätslied:
"Unsre Herrn, wer sie auch seien,
sehen uns're Zwietracht gern,
denn solang sie uns entzweien,
bleiben sie doch unsre Herrn."



Was aber deutlich wird, ist, dass es mit Querfront nicht viel auf sich hat, so sinnvoll sie zur Erreichen übereinstimmender Ziele aus taktischen Gründen auch scheinen könnte.
Die Angst vor dem "Beifall von der falschen Seite" sitzt tief. Schon deshalb wird die Rede von der Querfront so bald nicht verstummen.

Kopfbedeckungen im Hochmittelalter

http://www.swashbuckler.style/2014/11/2551/

Samstag, 9. Februar 2019

Fridays for Future zum Kohleausstieg

"[...] Der Sonderbericht des Weltklimarates zeigt, dass lediglich elf Jahre bleiben, um die verheerendsten Folgen der Erderwärmung abzuwenden. Dafür ist ein Kohleausstieg ab 2020 unverzichtbar. Sowohl das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik als auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung haben in unabhängigen Studien im vergangenen Jahr bekräftigt, dass durch eine schnelle Abkehr von der Braunkohle die deutschen Klimaziele der Jahre 2020 und 2030 noch einzuhalten wären. Wenn die planetaren Grenzen jedoch überschritten, und tausende Arten ausgestorben sind, ist es für kommende Generationen bereits zu spät: Um das noch abzuwenden, braucht es nun echte Taten. [...]" (Offener Brief vom 23.1.19)

Slawenburg Raddusch ein Monument der deutschen Geschichte?

Die Slawenburg Raddusch führt Bernd Imgrund in seinem Reiseführer "Deutschland in 101 Ereignissen" als Erinnerungsort für den Wendenkreuzzug vom Juli 1147 an (sieh S.64), weil sie zeigt, dass die Slawen in diesem Raum Fliehburgen anlegten, die offenbar im Zusammenhang mit Heinrichs I. Feldzügen gegen die Slawen standen.
Der Slawenaufstand von 983 hatte diese Bedrohung dann für annähernd 200 Jahre abgewehrt, aber das hatte 1147 ein Ende.

Als Erinnerungsort für deutsche Geschichte sehe ich die Burg nicht. Wohl aber hat sie mich angeregt, mich über andere slawische Burgen und Burgwälle zu informieren.