Dienstag, 7. April 2020

Beitragsparade: Lernen in der Krise #3weeks2learn

Vorerst weise ich auf diese Beitragsparade nur hin, weil ich nicht mehr unterrichte.
Ich werde aber mitlesen und mich gegebenenfalls auch selbst aufgrund meines Bezugs zu Beteiligten (vornehmlich Lehrer und Eltern) einbringen.

Hier ein Bericht von Spiegel online zum Thema:
Lehrer in der Coronakrise: "Ich kenne meine Schüler jetzt im Schlafanzug"
"Lehrerinnen und Lehrer entwickeln ausgefallene Ideen, um mit ihren Schülern Kontakt zu halten, bis hin zu einer Late-Night-Show. Vier von ihnen erzählen, was gut läuft und was auf der Strecke bleibt."

Montag, 6. April 2020

Greta Thunberg und COVID-19

https://utopia.de/greta-thunberg-coronavirus-180665/

Weshalb werden gerade systemrelevante Arbeiten so schlecht bezahlt?

"{´[...] Der Frauenanteil in systemrelevanten Berufen liegt bei 75 Prozent. Noch höher ist er in systemrelevanten Berufen, die wenig angesehen sind und in denen niedrige Löhne gezahlt werden. Krankenpflegerinnen, Hilfen in Arztpraxen, Reinigungskräfte (das sind die, die nun dreimal am Tag durch die Büros laufen und alles desinfizieren), Verkäuferinnen in Supermärkten und Drogerien – laut der sogenannten Magnitude-Prestigeskala, basierend auf repräsentativen Befragungen durch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), liegt das Ansehen dieser Berufe unter dem Durchschnitt.
Berufsgruppen dagegen, die als Männerberufe klassifiziert werden (das heißt, in denen weniger als 30 Prozent Frauen arbeiten), machen nur einen kleinen Teil der systemrelevanten Jobs aus. Und sie genießen durchaus Ansehen, das gilt für IT-Berufe ebenso wie für die Beschäftigten der Luftfahrt. [...]
Offenbar gibt es eine Korrelation zwischen Frau und schlecht bezahlt, nicht anerkannt, nicht gesehen, unentbehrlich. [...] Paradoxerweise liegt gerade in der Unverzichtbarkeit ein Grund für die geringe Anerkennung. Die Arbeit, die Frauen leisten, ist so grundlegend, dass man sie nicht wahrnimmt. Die Böden wischen im Krankenhaus, Äpfelchen für Kita-Kinder schneiden, den Alten die Füße waschen – was soll daran besonders sein? Bricht nicht gerade eine Pandemie aus, erscheint es als selbstverständlich, dass diese Dinge erledigt sind. So wie die Sonne morgens auf- und abends wieder untergeht. Zumal viele der Tätigkeiten denen ähneln, die Frauen zu Hause auch unbezahlt und scheinbar nebenbei erledigen: putzen, kochen, waschen, spülen, kümmern, sorgen, pflegen. [...]" ("Plötzlich Elite",  ZEIT 15/2020, S.3)

Prominente an COVID19 Erkrankte

Boris Johnson (GB)
https://www.fr.de/panorama/corona-england-boris-johnson-grossbritannien-queen-rede-ansprache-news-london-tote-infizierte-fallzahlen-zr-13638176.html

Friedrich Merz (CDU) lobt Merkel für ihre Strategie in Sachen Corona
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/friedrich-merz-lobt-merkel-fuer-corona-krisenmanagement-16713091.html

Atemschutzmasken

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/coronavirus-der-globale-kampf-um-die-atemschutzmasken-16711968.html

Samstag, 4. April 2020

Masken

Pauline Helfer besucht den Harem des Imams von Maskat und trägt dort eine - reich verzierte - Gesichtsmaske, um das Schamgefühl der Frauen nicht zu verletzen, denn selbst die Mutter darf ihre Tochter von derem 12. Lebensjahr an nicht mehr ohne Gesichtsmaske sehen.
(Johann Helfer's Reisen in Vorderasien und Indien) 

Vorrang der Gesundheit?

"[...] In der FAZ sagt der hessische Ministerpräsident Bouffier am vergangenen Sonntag: „Gesundheit hat 100 Prozent Vorrang“. Ich kann mich in meinem ganzen Leben als Arzt nicht daran erinnern, dass die Gesundheit schon jemals 100 Prozent Vorrang hatte, nicht bei der Privatisierung von Krankenhäusern, nicht bei der Streichung von 50 000 Stellen in der Pflege, nicht bei der Schließung von Krankenhäusern, von Kreißsälen, von Kinderkliniken, nicht beim Nachtflugverbot, nicht beim Tabakwerbeverbot, nicht beim Dieselskandal, nicht beim Tempolimit und schon gar nicht bei der größten aller Katastrophen, dem Klimawandel. [...]" ( DR. HONTSCHIKS DIAGNOSE: Maskerade FR 3.4.2020)