Freitag, 15. Mai 2015

Poetischer Stolperstein

Mit einer Lesung und einer Installation zum poetischen Stolperstein wird am 19. Mai die Ausstellung „‘Drum immer hinweg mit ihnen‘ – Luthers Sündenfall gegenüber dem Juden“ im Heppenheimer Haus der Kirche neu eröffnet [...] 
Der „poetische Stolperstein“, der von der Gemeindepfarrerin Dr. Vera-Sabine Winkler aus Gorxheimertal konzipiert wurde, gestaltet diese kritische Auseinandersetzung in Bild und Text – und will zugleich zum Innehalten und Nachdenken anregen: Über den 9. November 1938, über Luthers Bedeutung für die Judenverfolgung durch den Nationalsozialismus, über den 9. November 1989, der ohne die reformatorischen Impulse kritischer Christen in der DDR nicht möglich geworden wäre und über die Frage, wo heute Widerständigkeit zum Schutz von Minderheiten angesagt ist.Der „poetische Stolperstein“, der von der Gemeindepfarrerin Dr. Vera-Sabine Winkler aus Gorxheimertal konzipiert wurde, gestaltet diese kritische Auseinandersetzung in Bild und Text – und will zugleich zum Innehalten und Nachdenken anregen: Über den 9. November 1938, über Luthers Bedeutung für die Judenverfolgung durch den Nationalsozialismus, über den 9. November 1989, der ohne die reformatorischen Impulse kritischer Christen in der DDR nicht möglich geworden wäre und über die Frage, wo heute Widerständigkeit zum Schutz von Minderheiten angesagt ist.("Halt an den Schritt", Evangelisches Dekanat Bergstraße)
Der Text  auf dem Stolperstein (sieh Bild!) beginnt auf beiden Textseiten mit "Halt an den Schritt".
Auf der, die dem Holocaustgedenken gilt, fährt er fort "und sieh den Ort an dem millionenfacher mord ein leben wie das deine traf ...".
Auf der, die sich auf Luther bezieht, lautet die Fortsetzung: "und sieh den Mann, der immer wieder zieht in bann die protestanten aller welt ..."
Der volle Text ist auf den realen Würfeln zu sehen, die für die Gemeindearbeit ausgeliehen werden können:
"Gemeinden und Einzelpersonen haben im Anschluss an den Abend und solange die Ausstellung andauert die Möglichkeit, einen „poetischen Stolperstein“ mit in den eigenen Kontext zu nehmen: Als Denk- und Gesprächsanstoss, als Ausstellungsobjekt oder Impuls für den Gottesdienst. Eine "Gebrauchsanweissung" wird mit den „poetischen Stolpersteinen“ verteilt." (Evangelisches Dekanat Bergstraße)
(Neu)-Eröffnung der Ausstellung am 19. Mai um 18 Uhr im Haus der Kirche, Ludwigstr. 13, Heppenheim

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