Mittwoch, 28. Juni 2017

So leben Studenten

Das Studentenwerk hat Deutschlands Studierende in der 21. Sozialerhebung vermessen. Spiegel online 27.6.17
Beispiele für Ergebnisse:
"Arbeitsaufwand und Belastung: Vollzeitstudierende investieren durchschnittlich 33 Stunden pro Woche in ihr Studium. 18 Stunden davon verbringen sie im Selbststudium, 15 Stunden in Lehrveranstaltungen. Bei der letzten Erhebung 2012 lag die Präsenzzeit noch bei 17 Stunden pro Woche. 68 Prozent der Befragten empfinden ihren zeitlichen Aufwand für das Studium als hoch bis sehr hoch. 23 Prozent ordnen sich der mittleren Antwortkategorie zu, während neun Prozent den Studienaufwand als niedrig bis sehr niedrig einstufen.
  • Fächerwahl: Zu den beliebtesten Studiengängen zählten 2016 erneut die Ingenieurwissenschaften.
Studierende nach Fächergruppen
Fächerstruktur in Prozent
242219181617182221103115172020202019191825122020181820202020201624976666766942121222323222221201921111315151514141315219IngenieurwissenschaftenSprach- und KulturwissenschaftenMathematik/NaturwissenschaftenMedizin/Gesundheitswissenschaften*Rechts- und WirtschaftswissenschaftenSozialwiss., -wesen, Psychol./ Pädogogik199119941997200020032006200920122016-2016 weiblich2016 männlich02550751002012 Mathematik/Naturwissenschaften: 20
Quelle: DSW/DZHW 21. Sozialerhebung;
* Bis 2003 Human- und Veterinärmedizin, ab 2006 einschl. Gesundheitswissenschaften.
  • Partnerschaft: 48 Prozent der Studierenden sind in einer festen Partnerschaft, weitere sechs Prozent der Immatrikulierten sind verheiratet oder leben in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. 46 Prozent sind Single. Der Anteil der alleinstehenden Studierenden ist damit im Vergleich zur Erhebung von 2012 etwas gestiegen, damals waren 43 ohne festen Partner.
  • Familie und Gesundheit: Der Anteil von Studierenden mit Kind ist im Vergleich zu 2012 um einen Prozentpunkt auf sechs Prozent gestiegen. Elf Prozent der Studierenden sind gesundheitlich beeinträchtigt, das sind vier Prozentpunkte mehr als noch bei der letzten Erhebung.
  • Wohnen: Der Anteil der Studierenden, die bei den Eltern wohnen, hat sich mit 20 Prozent leicht verringert, dafür leben mit zwölf Prozent etwas mehr Studierende in einem Wohnheim."

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